Katholische Bildung

Katholische Bildung heißt, dass wir das gesamte Schulleben und sämtliche Unterrichtsfächer an der Schola Thomas Morus in das Licht Christi stellen.

„Jede katholische Bildungseinrichtung ist zuallererst ein Ort, um dem lebendigen Gott zu begegnen, der in Jesus Christus seine verwandelnde Liebe und Wahrheit offenbart (vgl. Spe salvi, 4). Diese Beziehung weckt den Wunsch, in der Kenntnis und im Verständnis Christi und seiner Lehre zu wachsen. Auf diese Weise werden jene, die ihm begegnen, durch die Kraft des Evangeliums dazu bewegt, ein neues Leben zu führen, das von all dem gekennzeichnet ist, was schön, gut und wahr ist; ein Leben des christlichen Zeugnisses, das in der Gemeinschaft der Jünger des Herrn, der Kirche, genährt und gestärkt wird.“

— Papst Benedikt XVI.

„Ich glaube an das Christentum, wie ich an die Sonne glaube, die aufgegangen ist - nicht nur, weil ich sie sehe, sondern weil ich durch sie alles andere sehe.“

— C.S. Lewis

Als oberstes Gebot des Schullebens gilt – für Lernende und Lehrende gleichermaßen – das Gebot der christlichen Nächstenliebe, das all unserem Tun und Handeln und dem Umgang miteinander zu Grunde liegt: Caritas in Veritate, Liebe in Wahrheit. Nächstenliebe ist nur dann möglich, wenn sie in Wahrheit geschieht und geübt wird.

Tägliches Gebet und wöchentliche Eucharistiefeier

Expliziter Teil des Schullebens ist somit die Förderung des Glaubenslebens der Schülerinnen und Schüler. Es wird auch erwartet, dass diese an den verschiedenen religiösen Aktivitäten der Schule teilnehmen. Das Morgengebet um 7.55 Uhr und das Mittagsgebet um 12.00 Uhr sind für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Auch die wöchentliche Schulmesse ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Selbstverständlich sind diejenigen, die nicht katholisch sind, oder ihre Erstkommunion noch nicht erhalten haben, vom Empfang der Kommunion ausgenommen. Die verpflichtende Teilnahme an den religiösen Aktivitäten der Schule ist deshalb so wichtig, da diese gemeinschaftsfördernd sind. Die Schule möchte vermeiden, dass unterschiedlich ausgerichtete Gruppen entstehen. Gerade das gemeinsame Beten ist eine der besten Formen der Gemeinschaftsbildung.

Tugend des Monats

Höflichkeit

Kultur beginnt nicht mit Zudringen und Anpacken, sondern mit Hände-Wegnehmen und Zurücktreten. Die Höflichkeit schafft freien Raum um den Anderen; bewahrt ihn vor der bedrängenden Nähe, gibt ihm seine eigene Luft. Sie anerkennt im Anderen das Gute und lässt ihn fühlen, dass es geschätzt wird.

- Romano Guardini, Tugenden