07.09.2017, News

6. September 2017: Zweite Schulwallfahrt nach Klein-Mariazell

Es ist mittlerweile eine schöne Tradition, dass sich die Schulgemeinschaft zu Beginn des Schuljahres zu einer Wallfahrt aufmacht. Während vierte und fünfte Klasse ein eigenes Programm hatten und sich bei einem „Survival Training“ in den Bergen erproben durften, wanderten die ersten drei Jahrgänge bei mildem Wetter von der Wallfahrtskirche Hafnerberg bis nach Klein-Mariazell.

Die Freude des Wiedersehens nach den Ferien war groß und auch die „Neuen“ lernten einander schnell kennen und plauderten munter drauf los. Auf unserem Weg durch Wald und Flur begegneten wir Hochlandrindern, Hunden, Fröschen und Katzen. Auch so manche Brennnessel streifte beim Pflücken von Himbeeren und Brombeeren die Wade. Nach einem zweistündigen Marsch kamen wir im Kloster an. Dort wurden wir von einem Pater herzlich empfangen. Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Schüler und Schülerinnen der Führung und fragten interessiert nach. Eine 1000-jährige Baumwurzel im Keller des Klosters wurde ebenso bestaunt wie der wunderbare Schrein mit den vielen Reliquien. „Schau, ein Haar von Mutter Theresa“, tönte eine Stimme und eine andere: „Hier, der Heilige Thomas Morus.“

Anschließend konnten wir auf der schönen Klosterwiese ausgiebig picknicken, rasten und spielen, bevor es mit dem Bus wieder heimwärts ging. 

 
Tugend des Monats

Dankbarkeit

Geben und Danken, die den Menschen aus dem Funktionieren der Maschine wie aus dem Triebsystem des Tieres herausheben, sind ja in Wahrheit der Widerhall von etwas Göttlichem. Denn dass die Welt überhaupt besteht und so unerschöpfliche Fülle umfasst, versteht sich in keiner Weise von selbst, sondern ist, weil es gewollt wurde; ist Tat und Werk.

Romano Guardini