08.09.2017, News

7. September 2017: Schola Thomas Morus (STM) in Trumau eröffnet!

„Gratuliere zu diesem guten Werk“, sagte Abt Maximilian Heim OCist, Stift Heiligenkreuz, beim Eröffnungsgottesdienst der Schola Thomas Morus in der Pfarrkirche Trumau und betonte, dass es eine besondere Freude sei, nun auch ein katholisches Gymnasium in einer Stiftspfarre eröffnen zu dürfen. In Prozession zog dann die gesamte Festgemeinde in die Schule ein – allen voran eine kleine Statue der Mariazeller Muttergottes, die nun in unserer Schulkapelle ihren Platz gefunden hat. Mit großer Sorgfalt und Achtsamkeit hat Architekt Peter Mensdorff den Charakter dieses alten „Richterhauses“ bewahrt und dennoch eine ganz moderne Schule gestaltet, die all unseren Anforderungen entspricht.

Die Schule leuchtet

Von Ferne strahlen bereits die roten Türen, eine Farbe, die sich durch die ganze Schule zieht und uns an den Heiligen Geist erinnert. Der Name der Schule, betonte Abt Heim in seiner Ansprache nach der Segnung des Gebäudes, sei Programm, es gelte in einer säkularen Welt für Glaube und christliche Werte einzutreten, so wie uns das der Heilige Thomas Morus, der stets seinem Gewissen folgte, vorgelebt habe.

Während die Schüler und Schülerinnen mit ihren Klassenvorständen ihr neues Zuhause inspizierten und mit Freude das Schulgelände und die große Wiese erkundeten, feierte die Schulleitung zusammen mit den Ehrengästen und Eltern diesen besonderen Tag bei einem Sektempfang. Zahlreiche Freunde, Sponsoren und Förderer der Schule nahmen neben Vertretern der Gemeinde und des Landesschulrates an dieser feierlichen Eröffnung teil. Eine Schule sei für eine Gemeinde immer ein Gewinn, sagte Bürgermeister Andreas Kollross und betonte das seit Jahren gut funktionierende „respektvolle Miteinander“ zwischen Pfarre, Hochschule und Gemeinde Trumau. Eine ganz besondere Bedeutung für das Gedeihen der Schule komme dem Landesschulrat von NÖ zu. Direktor Prof. Dr. Christiaan Alting von Geusau bedankte sich bei Hofrat Dr. Franz Wesely, dem Vertreter des Landes NÖ, für das Wohlwollen und die Umsicht, mit der der Landeschulrat die Schule seit ihrer Gründung begleite.

Non scholae, sed vitae discimus –„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.“

 
Tugend des Monats

Selbstlosigkeit

Jeder Heilige spiegelt nach seiner besonderen Weise die Menschwerdung Gottes in Christus. Indem er nicht mehr sich will, bekommt Gott Raum in ihm und macht ihn zu dem, was er eigentlich sein soll - so wie Gottes wesenhafte Menschwerdung in Christus offenbar gemacht hat, was der Mensch überhaupt, "der Menschensohn", ist. Freilich bedeutet der Weg dorthin eine Selbst-Aufgabe, ein Opfer nach dem anderen.

Romano Guradini