07.09.2017, News

5.- 6. September 2017: Survivalausbildung im Schneeberggebiet für die 4. und 5. Klasse

„Was braucht es, um in der Wildnis zu überleben?“

Dieser Frage stellten sich die Schüler und Schülerinnen der 4. und 5. Klasse gemeinsam mit vier Lehrpersonen der Schola Thomas Morus gleich zu Schulbeginn und unterzogen sich tapfer der Bewährungsprobe.

Trainer Herwig Turnschek, Ausbildner beim Jagdkommando des Österreichischen Bundesheeres, und sein Kollege, der Sanitäter Christian Hofstätter, legten großen Wert darauf, dass die Schüler alle Anordnungen präzise befolgten. Dabei waren  Eigenständigkeit, Ordnung und Disziplin wichtige Tugenden.

Nach dem Marsch zum Lagerplatz wurden im Laufe des ersten Tages tatkräftig Zelte aufgebaut und Feuer gemacht, Zweighütten im Wald errichtet und Wasser gefiltert, Würstel und Brot am Lagerfeuer gegrillt und, als ungewohntes Erlebnis, am Boden sitzend verzehrt. Selbstverteidigung und Schärfung der Sinne in dunkler Umgebung galt es später am Abend zu bewältigen, bevor man sich zur wohlverdienten, nächtlichen Ruhe zurückzog.

Tagwache“, ertönte es am nächsten Morgen pünktlich um 06.00 Uhr in Bundesheermanier und alle, ganz gleich ob Frühaufsteher oder Morgenmuffel, sammelten sich zur Frühstückszubereitung, ehe mit einem Crashkurs für Erste Hilfe, Orientierung im Gelände und Wetterkunde fortgesetzt wurde. Zeitgleich kredenzte Frau Prof. Sellner eine Kräutersuppe mit frischem Breitwegerich, Brennnessel und Löwenzahn.

Zum würdigen Abschluss zelebrierte Pater Pio inmitten des anmutigen Bergpanoramas die Heilige Messe.

Unser Fazit dieses besonderen Abenteuers:

Um in der Wildnis zu überleben, braucht es neben dem richtigen Knowhow vor allem eines – einen starken Willen und Disziplin.

 
Tugend des Monats

Höflichkeit

Kultur beginnt nicht mit Zudringen und Anpacken, sondern mit Hände-Wegnehmen und Zurücktreten. Die Höflichkeit schafft freien Raum um den Anderen; bewahrt ihn vor der bedrängenden Nähe, gibt ihm seine eigene Luft. Sie anerkennt im Anderen das Gute und lässt ihn fühlen, dass es geschätzt wird.

- Romano Guardini, Tugenden