13.03.2019, News

3. Museumstag wieder ein Erfolg!

Der zur Tradition werdende Museumstag der Schola Thomas Morus fand im Sommersemester am Freitag, dem 8. März, zum 3. Mal statt.

Aus allen Richtungen machten sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer auf den Weg nach Wien. Erste Station war die Minoritenkirche, dort wurde die Hl.Messe mit P.Pio gefeiert.

Anschließend marschierte die gesamte Schulgemeinschaft zum Kunsthistorischen Museum. Die 6. Klasse besuchte die Antikensammlung, alle anderen Klassen widmeten sich in Gruppen der Betrachtung 7 ausgewählter Gemälde:

1. Sebastiano Venier (Tintoretto)
2. Schicksal der irdischen Überreste Johannes d. Täufers (Geertgen tot Sint Jans)
3. Frau mit Kind und Dienstmagd (Pieter de Hooch)
4. Gleichnis vom verlorenen Sohn (Il Guercino)
5. Apostel Paulus (Rembrandt)
6. Die Prophetin Hanna (Rembrandt)
7. Großes Selbstbildnis (Rembrandt)

Für etwa 15-30 Minuten verweilte jede Gruppe vor einem der Bilder. Die Schülerinnen und Schüler besprachen, was sie selbst auf dem Gemälde entdeckten und wurden zusätzlich durch die jeweils führenden Begleitpersonen mit Hintergrundinformationen versorgt.

Eine Gruppe hatte das große Glück mit dem Wiener Maler Clemens Fuchs durch das Museum zu ziehen und wertvolle Informationen zu den  Kunstwerken zu erhalten.

Unter anderem wurde ein Selbstportrait von Rembrandt betrachtet, bei dem den Schülerinnen und Schülern sofort auffiel, dass das Gesicht im Zentrum des Bildes stand und deutlich heller erschien. Auch das imposante Bild der Hl. Apostel Paulus beeindruckte sehr.

Zum Beispiel bei dem Werk „Schicksal der Überreste Johannes des Täufers“ von Geertgen tot Sint Jans gab es viel für die jungen Museumsbesucher zu entdecken: Mehrere Szenen aus dem Leben des heiligen Johannes waren auf dem Gemälde abgebildet und die Perspektive, der Unterschied zu Malereien aus vorigen Jahrhunderten wurde hervorgehoben. Zusätzlich fiel den Beobachtern auf, dass einige Szenen nicht historisch getreu dargestellt wurden, sondern in die jeweilige Epoche versetzt wurden, je nach Vorstellung des Künstlers.

 
Tugend des Monats

Ehrfurcht

"In der Ehrfurcht verzichtet der Mensch auf das, was er sonst gern tut, nämlich in Besitz zu nehmen und für die eigenen Zwecke zu gebrauchen. Statt dessen tritt er zurück, hält Abstand. Dadurch ensteht ein geistiger Raum, in welchem das, was Ehrfurcht verdient, sich erheben, frei dastehen und leuchten kann." (Romano Guardini)