31.10.2017, News

Fächerübergreifender Wandertag bei Kaiserwetter

„Das muss ein schlechter Müller sein, dem niemals fiel das Wandern ein.“, heißt es in dem allseits bekannten Text von Wilhelm Müller.

Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust, auch unsere Schüler und Lehrer schlendern gerne durch die niederösterreichische Herbstlandschaft, welche uns so herzlich zum Entdecken eingeladen hatte. Die erste und die zweite Klasse folgten begeistert der Einladung der Natur und wanderten von Baden durch den bunt gefärbten Wienerwald bis hinauf zur Burgruine Rauheneck. Während das satte Grün inmitten der mittelalterlichen Mauern zum Auftanken einlud, weckten die versteckten Winkel und Ecken der Burg die Neugier an der Geschichte. Vom Burgfried aus ließen wir unseren Blick über das Helenental streifen, bevor wieder der Abstieg vom Lindkogel in Angriff genommen wurde, um den Wandertag bei Picknick, Sport und Spiel im Park ausklingen zu lassen.

Ein besonderes Augenmerk wurde daraufgelegt, den Wandertag fächerübergreifend und möglichst ganzheitlich zu gestalten. So wurden anhand der geomorphologischen Gegebenheiten im Gelände die geographischen Kenntnisse erweitert, beim Basketballspielen und Gummi hüpfen die sportliche Komponente bedient, lateinische Inschriften entlang des Weges übersetzt und beim gemeinsamen Rosenkranzgebet, für den Frieden in der Welt, Raum für Gebet und Einkehr geschaffen.

 
Tugend des Monats

Dankbarkeit

Geben und Danken, die den Menschen aus dem Funktionieren der Maschine wie aus dem Triebsystem des Tieres herausheben, sind ja in Wahrheit der Widerhall von etwas Göttlichem. Denn dass die Welt überhaupt besteht und so unerschöpfliche Fülle umfasst, versteht sich in keiner Weise von selbst, sondern ist, weil es gewollt wurde; ist Tat und Werk.

Romano Guardini