22.02.2017, News
Literaturtagung am 20. Mai auf Schloss Trumau: Schola Thomas Morus Mitveranstalter
Eine der wichtigsten Fragen der Gegenwart lautet: „Was ist Wirklichkeit“?
Im Konzert der Meinungen, im Zeitalter „postmoderner Beliebigkeit“, die mittlerweile beinahe unhinterfragt sämtliche Bereiche des menschlichen Daseins erfasst hat, ist diese Frage oft viel zu schnell beantwortet. Wir meinen je nach subjektivem Blick sofort zu wissen, was Wirklichkeit für uns ist und bedeutet. Aber ist es damit getan? Welche Prinzipien liegen einem Denken zugrunde, das davon ausgeht, dass es „eine Wirklichkeit“ gibt und was hat das alles mit Text bzw. Literatur zu tun? Zugespitzt formuliert: Hat sich „das Wort im Anfang“ so „ausgesprochen“, dass die Wirklichkeit in ihrer Lesbarkeit davon Zeuge ist? Wir möchten Sie sehr herzlich einladen, an dieser „Befragung der Wirklichkeit“ teilzunehmen. Diese etwas andere Literatur-Tagung ist der Beginn einer Reihe, die jährlich mit unterschiedlichen Themen fortgesetzt wird. Gemäß dem Anspruch des Aristoteles – „Literatur ist Nachahmung von Wirklichkeit“ – ist es eine Notwendigkeit, mit philosophischen Grundlegungen zu beginnen. Erst, wenn wir uns darüber verständigt haben, was „Wirklichkeit“ ist, können wir uns „der Literatur“ im eigentlichen Sinn nähern. Eine moderierte Lesung mit renommierten Schauspielern, die Einblick in die Seminarmethode der Hochschule Trumau und der Schola Thomas Morus gibt, rundet die Tagung ab. Das detaillierte Programm finden Sie hierTermine
Tugend des Monats
Die Hoffnung
Die Tugend der Hoffnung entspricht dem Verlangen nach Glück, das Gott in das Herz jedes Menschen gelegt hat. Sie nimmt in sich die Hoffnungen auf, die das Handeln der Menschen beseelen (…); sie bewahrt vor Entmutigung, gibt Halt in Verlassenheit; sie macht das Herz weit in der Erwartung der ewigen Seligkeit. Der Schwung, den die Hoffnung verleiht, bewahrt vor Selbstsucht und führt zum Glück der christlichen Liebe. Katechismus der Katholischen Kirche 1818