Exkursion 6. und 7. Klasse nach Cenacolo
Am 19. Oktober 2023 fuhr die 6. & 7. Klasse im Rahmen der Wahlpflichtfächer Englisch und Psychologie/Philosophie nach Kleinfrauenhaid zur Gemeinschaft Cenacolo. Diese Gemeinschaft bietet jungen Menschen einen Neubeginn aus Alkohol- und Drogenabhängigkeit an. Begrüßt wurden wir dort vom Leiter des Hauses Br. Georg Schwarz, der uns mehr über die Gemeinschaft, die Geschichte von Cenacolo, die Prinzipien und das Leben dort erzählte. Wichtig beziehungsweise typisch für Cenacolo ist das tägliche Gebet, die Anbetung, das Vertrauen auf Gott (das sich auch darin zeigt, dass sie von der Vorsehung leben und somit auf Essensspenden und Ähnliches angewiesen sind), Disziplin, Gemeinschaftsleben und vor allem die brüderliche Zurechtweisung. Nach der kurzen und sympathischen Einführung von Br. Georg Schwarz bekamen wir auch eine Führung durch das Gelände von Edo, einem der jungen Männer, die dort leben. Er zeigte uns die verschiedenen Werkstätten und Wohnräume, Gemüse- und Fußballfelder und erzählte auch, wie er Cenacolo ganz persönlich erlebt hat, indem er ein Zeugnis über sein Leben gab, wie er in die Abhängigkeit gefallen ist, was das mit ihm gemacht hat, wie er dann Gottes Wirken erlebt und wie sich sein Leben bis zum heutigen Tag dadurch verändert hat.
Diese Exkursion war ein einmaliges Erlebnis, da sie gezeigt hat, wie konkretes Vertrauen auf Gott aussieht und wie wichtig Gemeinschaft für das christliche Leben ist.
Verfasst von R. Pichler (6. Klasse), G. Hatter (7. Klasse)
Die Hoffnung
Die Tugend der Hoffnung entspricht dem Verlangen nach Glück, das Gott in das Herz jedes Menschen gelegt hat. Sie nimmt in sich die Hoffnungen auf, die das Handeln der Menschen beseelen (…); sie bewahrt vor Entmutigung, gibt Halt in Verlassenheit; sie macht das Herz weit in der Erwartung der ewigen Seligkeit. Der Schwung, den die Hoffnung verleiht, bewahrt vor Selbstsucht und führt zum Glück der christlichen Liebe. Katechismus der Katholischen Kirche 1818




