Lebensläufe Schulleitung

Prof. Dr. MMag. Christiaan Alting von Geusau

In den Niederlanden aufgewachsen, besuchte dort die Schule und begann seine Ausbildung mit einem Philosophie- und Theologiestudium an der Universität Steubenville in den USA. Danach studierte er Jus an der Universität Leiden. Nach seiner Graduierung erwarb er an der Universität Heidelberg ein weiteres Magisterium in Europäischem Recht. Alting von Geusau arbeitete anschließend ab 1997 als Anwalt in Amsterdam und Brüssel. Seit 2004 lebt er mit seiner Familie in Österreich und war erst als Vizepräsident (Entwicklung) und seit 2014 als Rektor und a.o. Hochschulprofessor am Internationalen Theologischen Institut – Hochschule für Katholische Theologie (ITI) in Trumau bei Wien tätig. Abgesehen davon gründete er 1997 das Phoenix Institut Europa, eine internationale Sommeruniversität, die jungen Menschen ein Bildungsprogramm auf der Basis von klassischen und jüdisch-christlichen Lehrtraditionen anbietet. Im Juli 2012 erwarb Geusau an der Universität Wien sein Doktorat mit Auszeichnung. Seine Dissertation über die Menschenwürde wurde im April 2013 bei Wolf Publishers in den Niederlanden veröffentlicht. Intensive Vortragstätigkeit und Publikationen in den Bereichen Recht, Philosophie und Bildung ergänzen seine bisherigen Tätigkeiten. Sein letztes Buch „Catholic Education in the West: Roots, Realities and Revival“, das er zusammen mit einem englischen Bildungsexperten erarbeitet hat, erschien in September 2013. Christiaan Geusau ist verheiratet, hat 5 Kinder und lebt in Baden bei Wien. Als Direktor und Obmann des Trägervereins leitet er das Schulprojekt Schola Thomas Morus mit viel Freude.

Hofrat Dr. Mag. Friedrich Wally

Geboren in Wien. Studium der Romanistik und Germanistik an der Universität Wien. Mehrjährige Aufenthalte zu Studium und Lehrtätigkeit in Frankreich, Schweiz und Italien. Diverse Sonderausbildungen in Linguistik und Fremdsprachenpädagogik. Nach dem Studium 36 Jahre Tätigkeit am Wiener Schottengymnasium, die letzten 15 Jahre als Direktor. 30 Jahre Unterricht als Lektor am Romanistischen Institut und am Institut für Übersetzer und Dolmetscher der Universität Wien. Ehemaliger Vorsitzender der ministeriellen Projektgruppe für Französisch an Versuchsschulen. Mitarbeit an verschiedenen Lehrplangruppen. Ca. 15 Jahre Leiter des Probelehrerseminars für Französisch, Italienisch, Spanisch und Russisch am Pädagogischen Institut der Stadt Wien. Rege Tätigkeit als Vortragender im Rahmen der Lehrerfortbildung. Mehrmals Vertreter des österreichsichen Bundesministeriums für Unterricht bei Work-Shops des Europarates. Autor mehrerer Lehrbücher und Grammatiken für Französisch und Italienisch als Fremdsprachen. Ausgezeichnet durch das Ministère de l'Éducation Nationale mit den "Palmes Académiques". Verheiratet, Vater dreier erwachsener Söhne. 

Tugend des Monats

Höflichkeit

Kultur beginnt nicht mit Zudringen und Anpacken, sondern mit Hände-Wegnehmen und Zurücktreten. Die Höflichkeit schafft freien Raum um den Anderen; bewahrt ihn vor der bedrängenden Nähe, gibt ihm seine eigene Luft. Sie anerkennt im Anderen das Gute und lässt ihn fühlen, dass es geschätzt wird.

- Romano Guardini, Tugenden